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mRNA-Impfungen: Durchbruch einer lang erforschten Technologie

Die Schweiz verimpft aktuell (Stand Januar 2022) die mRNA-Impfstoffe von Pfizer/Biontech sowie Moderna sowie den Vektorimpfstoff von Johnson & Johnson. Weltweit gibt es aktuell drei Impfstoffarten, die gegen das Coronavirus eingesetzt werden: Nebst den genannten mRNA- und Vektorimpfstoffen gibt es Totimpfstoffe mit Virusprotein.

Bei einem Vektorimpfstoff bekommen wir DNA-Stücke des zu bekämpfenden Krankheitserregers verabreicht. Den Namen erhält der Impfstoff durch den «Bauplan-Transporteur», ein sogenannter Vektor. Mit ihm wird der Bauplan zur Produktion des viralen Proteins in die menschliche Zelle eingeschleust. Unser Immunsystem erkennt das fremde Protein dann als Eindringling. Wie beim mRNA-Impfstoff merkt sich unser Immunsystem für den längerfristigen Schutz, welche Antikörper gegen das Virus-Protein im Ernstfall wirken.

Eine weitere Impfstoffart, die aktuell gegen das Coronavirus zum Einsatz kommt, sind Impfstoffe auf Protein-Basis. Das heisst, anders als beim mRNA- und Vektorimpfstoff muss unser Körper das Spike-Protein nicht selbst herstellen, der Impfstoff enthält dieses bereits. Es handelt sich um ein gentechnisch hergestelltes «totes» Virusprotein. Unser Immunsystem reagiert bei diesem Impfstofftyp nicht so stark wie beim mRNA- und Vektorimpfstoff. Der Proteinimpfstoff braucht darum einen zusätzlichen Hilfsstoff, ein sogenanntes Adjuvans, das die Wirkung der Impfung verstärkt.[6] Ein Nachteil dieser Impfstoffart ist die Herstellung, die im Vergleich zu mRNA-Impfstoffen deutlich zeitaufwändiger ist.

[6] https://www.br.de/nachrichten/wissen/corona-impfstoff-von-novavax-wie-er-funktioniert-und-was-er-kann,SgLqtCO

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