Arbeitsblatt

Verständnisfragen zum Text:

  • Die Expression eines klonierten menschlichen Gens in einer bakteriellen Zelle bereitet viele Schwierigkeiten. Warum? (Antwort: Die bakterielle Zelle kann menschliche Gene nicht richtig lesen und verarbeiten, denn diese bestehen aus so genannten Introns und Exons, bakterielle DNA ist jedoch linear. Introns sind Bereiche auf dem DNA-Faden, welche keine genetische Information enthalten. Vor der Transkription werden in menschlichen Zellen die Introns weggeschnitten, die Exons werden aneinander gereiht und in ein Protein überschrieben.)
  • Welche vier Stufen müssen durchschritten werden bei der Produktion von Biopharmazeutika? (Antwort: siehe Grafik 3.2, Kapitel 2)
  • Welche Vor- und Nachteile bieten Biopharmazeutika? (Antwort: Biopharmazeutika wirken z. B. sehr spezifisch und haben daher weniger Nebenwirkungen. Sie sind sicher. Sie sind aber aufwändig zu produzieren. Sie sind daher oft teuer.)
  • Was ist das Schlüssel-Schloss-Prinzip? Gib zwei Beispiele. (Antwort: Antigen-Antikörper, Ligand-Rezeptor)

Rechenaufgabe
E. coli-Zellen teilen sich alle 20 Minuten. Innerhalb von 24 Stunden können so aus einer einzelnen Zelle unter idealen Voraussetzungen 4,7 x  1021 Nachfolger entstehen. Säugetierzellen teilen sich jedoch im Durchschnitt nur einmal alle 24 Stunden. Wie viele solcher Zellen können unter idealen Voraussetzungen innerhalb von zwei Wochen entstehen?

Suchaufgabe
Suche vier biotechnisch hergestellte Medikamente (siehe Swissmedic-Liste) und erkläre, gegen welche Krankheit sie eingesetzt werden.
Komplette Liste gentechnisch hergestellter Produkte (in der Schweiz zugelassen)

Anregung Führung
Ab 2007 werden in Basel möglicherweise Führungen durch die neue Anlage zur Herstellung von Avastin angeboten. Avastin ist ein Biopharmazeutikum gegen Darmkrebs. Mehr Informationen gibt das Roche Besucherwesen, 061 688 11 11.